Sonntag, 17. Dezember 2017

Wie ich zur Lebensbloggerin wurde - ein Artikel in der digitalen Sonntagsausgabe der Ruhr Nachrichten

Vor kurzem bekam ich eine sehr liebe Anfrage für ein Interview mit der digitalen Sonntagsausgabe der Ruhr Nachrichten! Da habe ich mich sehr gefreut, denn wann bekommt man mit seinem Blog und seinem Herzensthema schon mal die Gelegenheit sich in der Lokalpresse vorzustellen?! Eben :-)

Als die Redakteurin bei mir war, haben wir uns lange über meinen Blog, meine Depression und den Weg zu der Frauke, die ich jetzt bin, unterhalten. Das Gespräch war sehr offen und während wir ein paar Dominosteine aßen, erzählte ich der sympathischen Redakteurin von den Anfängen meiner Depression, meiner ersten Idee für meinen Blog und wie steinig der Weg raus aus dem tiefsten Tief und auch den nachfolgenden Tiefs war.

Die Aufklärung über die Krankheit Depression liegt mir sehr am Herzen und deshalb freue ich mich total, dass heute der 1-seitige Artikel erschien ist! Mitsamt echt toll getroffenen Fotos und Hinweisen auf meinen Blog! Außerdem wird auch mein Shop erwähnt, mit all seinen von mir selbst entworfenen Produkten, die den Alltag etwas schöner und lebenswerter machen :-) 

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Die Bildrechte liegen bei den Ruhr Nachrichten - Digitale Sonntagszeitung


Aus rechtlichen Gründen darf ich hier nur einen Ausschnitt des Artikels veröffentlichen. Das war letztes Jahr in dem Artikel der "Freundin" über uns drei Schwestern und vor kurzem in dem Beitrag des österreichischen Kuriers über mich auch schon so.

Den kompletten Artikel gibt es online. Falls ihr die digitale Ausgabe der Ruhr Nachrichten eh schon aboniert hat, könnt ihr ihn ganz einfach nachlesen! Falls nicht, könntet ihr euch hier für ein vier wöchiges Gratis-Abo der digitalen Ausgabe der Ruhr Nachrichten anmelden und den kompletten Artikel danach hier lesen.

Und während ich euch nun einen schönen dritten Advent wünsche, bin ich megastolz auf diesen Artikel über eine komplette Seite mit den tollen Fotos und der so schönen Wiedergabe meiner Erzählungen über meine Depression und meines Blogs!

Vielen Dank liebe Ruhr Nachrichten und liebe Redakteurin, dass ihr frei von den sonst üblichen Vorurteilen über Depressionen berichtet!



[Zur Info: Ich habe für das Interview bzw. den Artikel keinerlei Vergütung o. ä. erhalten. Ebenso bekomme ich nix, wenn ihr euch für die digitale Sonntagsausgabe der Ruhr Nachrichten anmeldet. Dieser Blogpost ist auch komplett freiwillig von mir. Solche Beiträge mache ich immer noch nur aus Spaß an der Freude mit. Sollte mich aber mal jemand für meine Arbeit und meine investierte Zeit entlohnen wollen: ich würde nicht nein sagen :-) ]

Dienstag, 12. Dezember 2017

Heute war ich bei Deutschlandfunk Nova zum Thema Therapeutensuche

Heute früh war ich in einem Beitrag auf Deutschlandfunk Nova zu hören :-) Es ging um das Thema "Therapeutensuche"!

Ich hatte euch hier ja schon vor drei Jahren davon berichtet, wie schwierig für mich der Therapeutenwechsel war. Doch über die eigentlichen Schwierigkeiten überhaupt einen Therapeuten zu finden, habe ich bisher noch nie so offen geschrieben. Das Sprechen darüber in dem Interview war für mich noch etwas ungewohnt, doch die anfängliche Nervosität verflog schnell und hinterher war ich sehr stolz! Zum einen, dass ich überhaupt zu dem Interview angefragt worden war und zum anderen, dass ich die Fragen mehr oder weniger souverän beantwortet habe :-)

Denn eigentlich höre ich meine eigene Stimme nicht gern. Vielmehr wurde ich in der Schulzeit lange Zeit sehr stark gemobbt, weil ich das "g" und das "k" in der Mitte eines Wortes nicht aussprechen konnte (Nein, das waren nicht die einzigen Mobbingmöglichkeiten. Meine Mitschüler fanden auch noch andere Mittel und Wege.). Seitdem meide ich Wörte, die die zwei Buchstaben mittig in sich tragen. Doch die letzten Jahre habe ich mich immer mehr getraut und auch so Wörter wie "Junge" wieder verwendet. Hin und wieder passiert es zwar, dass ich dann auch heute noch ausgelacht werde, wenn ich das "g" hierbei mal wieder nicht richtig gesprochen habe, doch ich versuche mich davon nicht weiter in meiner freien Aussprache beeinträchtigen zu lassen. Und doch war ich natürlich mächtig nervös, wie sich meine Stimme wohl im Radio anhören mag! Zum Glück fühlte ich mich bei dem Thema "Therapeutensuche" sehr sicher, weil ich ja nun mal Expertin in eigener Sache bin. Und ein sicheres Gefühl hilft enorm :-) Deshalb habe ich seit der Aufzeichnung vor 1,5 Wochen einfach mal ungefähr jedem davon erzählt, der mir über den Weg lief ;-)

Den Beitrag findet ihr zusammen mit einem einleitenden Text hier zum Nachhören :-)


Und ich bin jetzt noch ein bißchen sehr stolz auf mich und meinen Blog und meinen bisher zurückgelegten Weg!