Mittwoch, 8. Januar 2014

Short Stories #1 - Gute Vorsätze

2014 ist nun schon 8 Tage alt. Schwups, schon merkt man gar nicht mehr so bewusst, dass das neue Jahr da ist. Es ist Alltag geworden.

Bine und Andrea starten heute eine neue monatliche Mitmach-Blog-Aktion: Short Stories.

Monatlich rufen sie ein neues Thema aus und alle können eine kurze Geschichte dazu schreiben.

Diesen Monat gehts los, ist schließlich Januar. Das Thema:

"Gute Vorsätze"


Tja, das ist ja immer so eine Sache damit. Ich hatte nie welche, weil ich das immer blöd fand. Jeder nahm sich immer so ähnlich lautende Dinge vor (wie z. B. Rauchen-aufhören, Abnehmen, Gesünder-Essen...) und nach ein paar Tagen waren alle guten Vorsätze wie von der Welt verschluckt.

Doch Ende 2013, da war das anders. Bei mir war ja einiges los im letzten Jahr (klick). Vieles habe ich grundlegend neu überdacht und hinterfragt. Klar, hin und wieder tut man das. Aber ich habe das nie so intensiv getan, wie im vergangenen Jahr.



Deswegen habe ich mich ab Ende November auch intensiv mit dem neuen Jahr 2014 beschäftigt .

Was ich von 2014 erwarte:


Die Zahl "2014" klingt schön. Rund. Harmonisch. Das Jahr vermittelt mir allein vom Laut her ein positives Grundgefühl. Ich gehe mit einem leichten Lächeln ins neue Jahr, weil ich mir für mich eine schöne Zeit erhoffe. Natürlich wird es auch nicht so schöne Tage geben. Aber sie sollen nie wieder so schwarz werden, wie sie im vergangenen Sommer für mich waren.


Und mein Bauch sagt mir, dass ich das in 2014 ruhig erwarten kann, weil in mir drin alles dafür bereit ist!

Was meine Ziele sind:


Meine Ziele klingen so banal und wahrscheinlich setzen sich auch hunderttausende von Menschen so ähnliche oder sogar gleiche Ziele.

Mehr Zeit für mich.
Mein Leben genießen.
Mich selbst so lieben, wie ich bin. Mit allen Macken und Kanten.
Nach vorne schauen.
"Nein" sagen, wenn ich "nein" meine, weil mir grad was nicht in den Kram passt.

Klingt irgendwie alles sehr einfach und auch selbstverständlich. Aber im letzten Jahr habe ich gemerkt, dass ich mich selbst sehr aus den Augen verloren hatte. Das war ein langer Prozess über mehrere Jahre. Es ging sehr schleichend und so habe ich es nicht bemerkt. Nun möchte ich mich selbst wieder wahrnehmen und auf mich achten. Viel habe ich bereits in 2013 in Angriff genommen.

 
Aber einiges steht mir noch bevor. 


Was ich erreichen möchte:


"Erreichen"

Das bedeutet dieses Mal für mich nicht, dass ich etwas höheres/neureres/besseres erreichen möchte.

Nein, es heißt für mich, dass ich sowohl etwas Neues schaffen möchte (Ungarisch lernen). Aber auch dass ich es schaffen möchte, etwas sein zu lassen, das mir nicht gut tut (sprich: Augen auf und überlegen, möchte ich das wirklich tun was ich gerade tue?!).


Es stehen noch einige Umwälzungen an.
Nächste Woche startet meine Reha.
Letzten Sonntag habe ich eine sehr tolle Hundedame kennengelernt. Wenn alles gut geht, zieht sie nach der Reha bei mir ein.
Und nach der Reha möchte ich (nach einem längeren Krankenschein) wieder ins Berufsleben starten.


So, das war nun ganz schön viel Text. Eigentlich sollte es ja eine "Short Storie" werden. Aber es sprudelte gerade so aus meinem Kopf heraus.

Ihr seht, es steht viel an. Ich habe viele Vorsätze. Vorsätze, die für mich greifbar sind. Die ich realisieren und in die Tat umsetzen möchte. Und ich gehe mit einem guten Bauchgefühl an die Vorsätze ran!




Habt ihr nun Lust auf weitere Short Stories zu dem Thema "Gute Vorsätze" bekommen. Dann schaut mal hier vorbei: klick!

Kommentare:

  1. ich wünsche dir für deine reha viel erfolg und ja, deine vorsätze sind definitiv realistisch. ich bin mir sicher, dass du sie schaffen wirst. liebe grüsse, nina

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  2. Liebe Frauke,
    es klingt als hättest du ein eher durchwachsenes 2013 erlebt, das tut mir sehr leid! Möge 2014 für dich alles sein zu dem du es machst... glücklich, bunt, selbstbestimmt, zuversichtlich, kreativ! Bloggen ist dabei wirklich die beste Therapie, dann merkt man wir sind irgendwo alle aus dem selben Holz geschnitzt und tragen uns ab und an mit ähnlichen Gedanken, haben die gleichen Probleme oder Schicksale. Das macht Mut finde ich.
    Schön, dass du bei Short Stories dabei bist!
    Liebe Grüße,
    Andrea

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