Donnerstag, 29. Mai 2014

...Fernweh... Urlaubsrückblick: Römer-Lippe-Route

Heut bekommt ihr wieder ein bissel wat von meinem Fernweh zu lesen... Es wird seit meinem Rückblick auf den Donauradweg auch nicht wirklich weniger...

Kennt ihr die Römer-Lippe-Route? Sie führt die Radfahrer von Detmold nach Xanten. Durch wunderschöne Landschaften hindurch. An Wasser vorbei und auch drüber weg. Mit schönen Aussichten und netten Menschen.

Es ist genau ein Jahr her, da bin ich mit meiner Radfahrfreundin einen Teil dieser Strecke gefahren. Wir sind aber in Xanten gestartet und haben den Radweg quasi rückwärts befahren. Vor einem Jahr stand mein 30. Geburtstag kurz bevor und ich wollte irgendwie weg. Raus. Ruhe haben, ohne den Trubel, von dem ich dachte, dass er von mir erwartet würde. Stattdessen: 2 Räder, 1 Zelt, 1 Campingkocher und eine liebe Freundin, die ich meinerseits zwei Jahre zuvor auf ihrer "Flucht" zu ihrem 30. Geburtstag begleitet hatte (dazu folgt bestimmt noch ein separater Post).

Doch seht nun selbst, was und wie und wo wir waren und warum mein 30. Geburtstag ein toller Tag wurde:



Auf der Lippe fährt der Bayerische Wald vorüber:


Eine kleine Stärkung zwischendurch:


Das geliebte Ruck-Zuck-Aufbau-Zelt (letztes Jahr hat es nach etlichen Jahren und vielen auf-und-ab-Bauten leider sein zeitliches gesegnet):


Kennt ihr die Lippefähre Baldur? Die muss noch schön von den Nutzern per Handkurbel betrieben werden :-)



Als Belohnung für die Mühe gibts eine schöne Sicht auf die Lippe: 


Hatte ich schonma erwähnt, dass ich zwar leidenschaftlich gern meine Urlaube aufm Rad verbringe, dabei aber das (tägliche) Stück Kuchen nicht fehlen darf?


Ein Halt im Biergarten darf natürlich nicht fehlen:


So sieht übrigens ein Abendessen bei uns typischerweise aus. Picknickdecke. Gaskocher. Gemüse. Couscous. Gewürze. Öl. Essig. LECKER und jeden Tag anders, weil jeden Tag anders Gemüse und jeden Tag wird anders gewürzt!


So einen Ausblick vom Zelt aus, den hat man nur hier im Ruhrgebiet :-)


Letztes Jahr, am 1. Juni, da war es dann soweit: 


Geschmückt (seht ihr die 30 und das Windrad vorn an der Lenkertasche?) ging es an diesem Tag auf die vorletzte Etappe: 



Wo ist wohl die Oberlippe geblieben? Und gibt es dann auch einen ganzen Mund?



Meine Radfahrfreundin war schwer begeistert, als wir an dem Archäologischen Park vorbei kamen. Vor Jahren, als hier noch die Ausgrabungen stattfanden, da hat sie damals mit ausgegraben. Sie schwelgte lange in Erinnerungen an damals. 



Hier wurde dann abends das Abendessen passend zum 30. eingenommen. Passend, weil mit Erdbeersecco. Unser Zelt hatten wir in Werne beim Hof Bleckmann aufgeschlagen. Super schön da und sehr liebe Menschen. Dazu einen tollen Hofladen und sogar ein Zelt und eine Bank für uns Zelter:


Irgendwann wurde meine Radfahrfreundin nervös und schaute um mich herum durch mich durch. Das machte mich wiederum total nervös, weil ich gar nicht wusste, was sie hatte und sie auch nicht mit der Sprache rausrückte. Doch irgendwann lüftete sich das Geheimnis: zwei sehr liebe Menschen hatten vorher mit der Radfahrfreundin gesprochen und sich für den Abend angekündigt. Samt aufblasbarer 30 und leckerem Kuchen! Das war eine Freude! So unerwartet und so schön!


Am nächsten Tag gings dann Richtung Süden (sprich: Dortmund) wieder zur Heimat zurück. Den letzten Teil der Tour kenne ich noch nicht. Also eigentlich ist es der erste Teil, weil wir ja in Xanten und nicht in Detmold gestartet sind. Aber wenn der Teil genauso schön ist, wie der Teil, den ich kenne: dann nix wie los!

Hach, das war eine schöne Radtour. Direkt hier umme Ecke. Gar nicht weit weg und durch so schöne Ecken hindurch! Und mein Geburtstag wurde so zu einem sehr schönen Tag!

Konnte ich euch ein wenig neugierig auf die Römer-Lippe-Route machen? Hier findet ihr weitere Infos dazu!


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