Donnerstag, 4. Juni 2015

Chillen mit... den kleinen Pelzigen von Streifenliebe!

Chillen ist toll, will aber gelernt sein! Einfach so entspannen ist meist echt schwierig... Anfang des Jahres hat Mina uns jeden Sonntag eine neue Chillübung gezeigt. Und eines muss man ihr lassen: chillen hat die voll drauf!

Tiere scheinen da ein echtes Talent für zu haben. Und: wir können uns viel bei ihnen abschauen :-) Deshalb freue ich mich auch sehr, dass heute Nicole von Streifenliebe mit ihren beiden Pelzigen bei mir zu Gast ist! Die zwei beherrschen die hohe Kunst des Chillens nämlich aus dem FF. Doch darüber berichtet sie nun selbst :-)


Foto von Nicole aufgenommen // Fotorechte liegen bei ihr!

Als Frauke mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastpost für Ihren Blog zu schreiben, hat mich das sehr glücklich gemacht. Nicht nur wegen des Themas „Chillen“ (das kann ich gut – manchmal), genauer gesagt, „Chillen mit den Kleinen“ (hey, über unsere kleinen Pelzigen könnte ich Romane schreiben – würde man mich lassen), sondern auch, weil es mir eine wirkliche Ehre ist.

Fraukes Blog gehört zu meinen Lieblingsblogs. Denn Frauke schafft es immer, mich zum Lächeln zu bringen und selbst „schwierige“ Themen so zu vermitteln, dass ich die Lebensfreude dahinter förmlich spüren kann.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Chillen mit den Kleinen. Ich liebe Chillen und ich liebe unsere kleinen Pelzigen. Also das perfekte Thema für mich. Obwohl ich gestehen muss: Noch vor einigen Jahren war Chillen für mich ein Fremdwort. Bis zu dem Tag, an dem ich meinen ersten kleinen pelzigen Mitbewohner bekam. Ich habe ihn in einer Nacht und Nebel-Aktion vor dem Tod gerettet und ihn mein Zuhause geholt habe. Er war auch ein Kaninchen und ich taufte das kleine schwarz-weiße Wesen, das mein Herz vom ersten Augenblick an erobert hatte, Batman. Denn er sah aus wie Batman und Batman ist ein Held – und genau das, war der Kleine für mich. Denn nicht nur ich habe ihn gerettet, sondern er in einer gewissen Weise auch mich. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Zurück zum Thema: Chillen. Durch unsere kleinen pelzigen Familienmitglieder (zuerst Batman, dann unsere beiden kleinen Pelzigen) habe ich eine ganze Menge über dass Chillen gelernt – und gleichzeitig auch, was es bedeutet, im Moment zu leben. Denn das machen kleine Pelzige: Sie leben im Moment. Sie nehmen die Dinge, wie sie sind, denken nicht über Vergangenes nach oder daran, was in der Zukunft passiert. Sie leben im Hier und Jetzt. Und das können sie richtig gut. Und sie genießen den Moment in vollen Zügen.

Denn wenn die beiden chillen, dann so richtig und dabei ist es egal, was gerade um sie herum geschieht. Genauso wenig interessiert es sie, wo sie gerade sind: auf einem Stapel mit Klausuren, auf meinen Beinen oder sogar im Schrank chillen – für unsere Kleinen kein Ding. Sie werfen sich voller Freude auf die Seite, strecken alle viere von sich, legen ihren Kopf entspannt auf dem Boden ab und schließen die Augen (und schlafen dabei meist selig ein). Oder kuscheln sich zusammen, ganz dicht aneinander, und genießen die wohlige Wärme des Anderen (und schlafen dabei meist selig ein). Oder sie verziehen sich in eine ihrer vielen „Höhlen“, die wir ihnen hier bei uns geschaffen haben, und kümmern sich nicht um den Rest der Welt.

Alleine schon den Beiden beim Chillen zuzusehen, entspannt uns (meinen Mann genauso wie mich) total und führt nicht selten dazu, dass wir selbst eine ähnliche Haltung einnehmen (und dabei meist selig einschlafen).

Durch die unsere pelzigen Familienmitglieder haben wir wirklich gelernt, was Entspannung und „im Moment-leben“ bedeutet – und dafür sind wir ihnen unendlich dankbar.

Und dankbar bin ich auch Frauke, dass ich heute hier auf Ihrem Blog zu Gast sein durfte. Es war mir eine Freude und Ehre!


Ich danke dir sehr für deinen tollen Text :-)

Bisher haben uns in der Reihe "Chillen mit..." berichtet:

Kommentare:

  1. Liebe Frauke,

    noch einmal meinen herzlichen Dank, dass wir Drei heute bei Dir zu Gast sein durften. Es war uns eine Ehre. :-)

    Liebe Grüße
    Nicole

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  2. Hach ja, wie wahr. Meine zwei Kaninchen beobachte ich auch gerne beim chillen. Lustig ist, wenn man sieht, wie die Augen langsam glasig werden und dann das Köpfchen langsam nach vorne fällt und sich die Muskeln entspannen :-) Das ist so beruhigend und tut einfach gut.
    Liebe Grüße an euch alle!
    Kirsten

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  3. die sind aber auch zu süß! Herrlich!

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  4. Hach das erinnert mich an meine Muckels (auch zwei Zwergkaninchen) ....die ich immer so nannte, weil das so "muckelig" aus sah wenn sie kuschelten oder entspannt in der Gegend rumlagen. Sie waren auch gut im Entspannen und ich manchmal ein bißchen neidisch. Manchmal hab ich aber auch einfach mitgemacht.
    Leider sind die beiden nicht mehr auf dieser Welt. Danke für die Erinnerung.

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  5. Nicole's Beitrag hat ein Lächeln und Schmunzeln in meinem Gesicht hinterlassen. Angefangen von der Namensgebung (Batman) bis hin zur Übernahme der Schlafposition! :-) Aber es steckt viel Wahres dahinter. Man muss es sich im Grunde immer wieder vor Augen führen, wie wichtig es bisweilen ist, die Dinge in ihrer Einfachheit zu nehmen wie sie sind.

    Herzliche Grüße, Heike

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  6. Hach, Ihr Lieben! Vielen lieben Dank für all Eure lieben Worte. Ich freue mich sehr, dass Euch der Gastpost gefallen hat. Dankeschön!

    Liebe Grüße
    Nicole

    @Heike: Batman war wirklich ein kleiner Held und das entspannteste Zwergkanninchen, dass ich jemals gesehen habe. Ich glaube, er hat Chillen erfunden. ;-)))

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  7. Oh... wie schön... ein liebes "bekanntes" Gesicht bei Dir zu Gast! Und chillen.. ja... da können wir uns bei den Tieren wirklich eine Scheibe abschneiden... das konnte unsere Hünderin auch wunderbar... da habe ich mir manchmal auch gewünscht, einfach "nur" ein Hund zu sein... danke euch beiden, ich habe nun ein Grinsen im Gesicht... :-D

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Ich freu mich über jedes liebe Wort von euch :-)