Montag, 13. November 2017

Bin ich depressiv, weil meine Zwillingsschwester behindert ist?

So absurd mir dieser Zusammenhang erscheint, so selbstverständlich scheint er für einige Menschen zu sein. Okay, absurd ist ein zu verurteilendes Wort. Mir erscheint dieser Zusammenhang zu einfach gesehen, das trifft es etwas wertneutraler.

[Für alle, die die Vorgeschichte nicht kennen: meine Zwillingsschwester bekam bei unserer Geburt vor 34 Jahren zu wenig Sauerstoff und hat seitdem eine Tetraspastik und ist "nichtsprechend" bzw. unterstützt kommunizierend. Sie kann viele Muskeln nur zum Teil bewusst kontrolliert bewegen, ist kognitiv komplett fit, fährt einen E-Rolli und wohnt in einer ambulant betreuten WG. Außerdem haben wir noch eine zwei Jahre jüngere Schwester.]

Seit klein auf werde ich darauf angesprochen, wie ich denn mit den Schuldgefühlen umgehe, dass ich für die Behinderung meiner Schwester verantwortlich sei bzw. weil sie halt behindert ist und ich nicht. Ja, klar, die Ärzte haben bei unserer Geburt mal so richtig ordentlichen Bockmist gebaut und nun soll ich Schuldgefühle haben, weil meine Schwester die Behinderung hat und nicht ich. Sorry, bin ich raus. In meiner Reha vor 3 Jahren hat meine Einzeltherapeutin sogar gesagt, dass wir erst weiter kämen, wenn ich mir diese Schuld eingestehen würde. Ey, bitte. Ich bin da geboren worden. Ich konnte da nix für. Weder für meine Geburt, noch für die Fehler der Ärzte. Ich fühle mich für so einiges verantwortlich oder schuldig, aber doch bitte nicht für die 20 ersten Lebensminuten von uns beiden! (Und an den anderen Punkten, für die ich mir wirklich schuldig fühle, arbeite ich seit einigen Jahren um herauszufinden, ob ich da wirklich irgendwie schuld bin oder ob das einfach völliger Quatsch ist. Meist ist es völliger Quatsch.)

Doch woher kommt diese Schlussfolgerung, dass meine Depression auf jeden Fall zwangsläufig von der Körperbehinderung meiner Zwillingsschwester herkommen muss? Ich kann mir das nur folgendermaßen erklären:

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die sehr auf defizitäres Denken in Bezug auf Behinderung ausgerichtet ist. Anstatt erst einmal den Menschen zu sehen, richtet sich das Augenmerk direkt auf die Behinderung und die damit einhergehenden Einschränkungen. Alles, was nicht der Norm entspricht bzw. Hilfe benötigt, wird mit Skepsis betrachtet. Die Medien unterstützen durch ziemlich klischeehafte Berichterstattungen und Filme diese Sichtweise und so entstehen sehr stark negativ eingefärbte Wahrnehmungen bei vielen Menschen. Der immer noch nicht ausreichend umgesetzte Inklusionsgedanke, der sogar gesetzlich verankert ist, tut sein übriges, weil so nach wie vor Berührungspunkte im alltäglichen Leben und Arbeiten fehlen. Es geht aber auch anders: erst einmal ist ein Mensch mit Behinderung ein Mensch. Dieser hat Gefühle, Erinnerungen, Vorstellungen, Träume, einfach ein eigenes Leben. Durch seine Behinderung braucht er in einem oder mehreren Bereichen eine gewisse Form der Hilfe. Sei es durch Hilfsmittel, durch Assistenz oder bauliche Gegebenheiten im normalen Lebensumfeld und der städtischen Umgebung.

Mal ein Beispiel: Meine Schwester und ich wollen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B. Das erfordert einiges an vorheriger Planung. Bei der Bahn muss man z. B. vorher eine solche Fahrt anmelden, damit jemand bereit steht um beim Ein- und Aussteigen zu helfen, weil die Bahnen meistens nicht rolligerecht sind und deshalb eine extra Hebebühne benötigt wird. Außerdem sind immer noch nicht alle Bahnsteige barrierefrei zugänglich, sodass man irgendwo durch die Katakomben muss. Mit etwas Glück ist dann noch der Fahrstuhl kaputt und der "freundliche" Bahnmitarbeiter sagt: "Ja, das ist jetzt Schicksal. Da können wir nichts machen. Heute kommen Sie hier nicht weg." (Kein Scheiß, hab ich wirklich so erlebt.) So, wodurch ist meine Schwester nun eingeschränkt? Durch ihre Behinderung oder durch die desaströsen baulichen Gegebenheiten, die ja nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Menschen mit Kinderwägen oder ältere Menschen massiv einschränken? Ich verstehe, dass hier bei einigen Menschen schnell der Trugschluss im Kopf entsteht, dass meine Schwester leiden muss, weil sie ja behindert ist. Doch das entspricht nicht meiner und auch nicht der Wahrnehmung meiner Schwester.

Raul Krauthausen hat das hier auch bereits einmal sehr gut zusammengefasst und hier findet ihr die Meinung dazu von Laura Gelhaar.

Um nun noch mal den Bogen zu meiner Depression zu bekommen: ich habe Depressionen aus verschiedenen Gründen. Im Laufe meines Lebens kamen einige Bausteine zusammen, die letztendlich zu meiner Depression führten. Meine Kindheit war anders, als die von den meisten anderen Kindern. Einfach, weil meine Schwester eine Behinderung hat und deshalb unser Alltag anders aussah. Es gab viele Ärztebesuche, Therapien, etc. etc. etc. Ich bin sehr früh sehr selbstständig geworden. Außerdem bin ich ganz nebenbei zu einem empathischen, hilfsbereiten und toleranten Menschen erzogen worden, der meist schon erahnt, wo gleich jemand Hilfe brauchen könnte und "Anderssein" als etwas völlig normales ansieht, das man nicht diskutieren muss. Meine Mutter hat uns vorgelebt, dass es hilft, eine Situation anzunehmen und dann zu schauen, wie man mit ihr umgeht. Sie hat früher viel kämpfen müssen und hat viel erreicht. Eine der ersten Ärzteprognosen lautete damals, dass meine Schwester so schwer geschädigt sei, dass sie ihr Leben lang "ans Bett gefesselt" wäre und nichts mitbekäme. Dank dem Einsatz unserer Mutter hat meine Schwester viele Gehirnzellen trainiert, die die Aufgaben der durch den Sauerstoffmangel bei der Geburt abgestorbenen Gehirnzellen übernommen haben. Auch wir anderen zwei Geschwister haben hierbei geholfen und mit unserer Schwester spielerisch geübt. Für uns war und ist sie unsere ganz normale Schwester. Jede von uns hat ihre Macken und kann bestimmte Dinge besser oder schlechter oder gar nicht. Unser Fokus war nie so defizitär auf die Behinderung gerichtet, wie es sonst in der Gesellschaft der Fall ist. Stattdessen haben wir geschaut, was wir wie machen können, damit unsere Schwester ein möglichst normales Leben führen kann.

Depressionen Ursache Behinderung Geschwister Erwachsen Gesellschaft Sichtweise
So sahen wir übrigens letztes Jahr Weihnachten bei unserer Oma in Bayern aus. Normales Weihnachtsfest, oder?!

Von Klassenkameraden kamen immer wieder verständnislose Blicke, wenn ich von unserem Familienalltag erzählte. (Eine Inklusive-Beschulung war damals von der Grundschule abgelehnt worden und so kam meine Schwester auf eine Sonderschule.) Einige Male wurde ich gefragt, ob ich mir nicht wünschen würde, dass meine Schwester tot sei. Von Seiten der Lehrer wurde hier auch nicht viel vermittelt oder erläutert, stattdessen erlebte ich auch hier abrupte Themenwechsel, wenn ich z. B. in der Runde nach den Ferien etwas über die letzten Wochen erzählte, so wie die anderen Kinder auch. Ein Austausch mit anderen Geschwistern wäre sehr hilfreich für mich gewesen. Doch solche Angebote zum Austausch mit Geschwistern gab es damals kaum bis gar nicht. So fühlte ich mich häufig allein und hatte keinen Ansprechpartner. Umso dankbarer bin ich übrigens jetzt im erwachsenen Alter über den Austausch durch die "Erwachsenen Geschwister"!

Zwischen den Zeilen habt ihr bestimmt schon herausgelesen, dass viel Zeit im Alltag für meine Zwillingsschwester reserviert war. Ja, und das war auch richtig so. Ich hatte in diesem Punkte definitiv eine andere Kindheit und war sehr früh sehr erwachsen und auf mich gestellt. Doch es war damals nicht anders möglich. Wir haben alle mit angepackt um den Alltag zu stemmen. Abgesehen von den Therapien und Ärztebesuchen, gab es schließlich noch andere zeit- und nervenraubende Punkte. Hilfsmittelbeantragungen und Wiederspruchsverfahren bei Ablehnungen durch die Krankenkasse, Begutachtungen durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), Termine beim Versorgungsamt und so weiter und so fort. Leider ist es nämlich nicht so, dass jeder das Hilfsmittel oder auch die Hilfe bekommt, die er benötigt und die ihm von Rechtswegen zusteht. Stattdessen muss man lange für vieles kämpfen, Gutachten beauftragen, Begutachtungen über sich ergehen lassen (wer schon mal z. B. vom MDK begutachtet wurde, weiß was ich meine...) und selbst Sanitätshäuser arbeiten nicht wirklich einwandfrei und zuverlässig. Von Außen gibt es also viele Punkte, die uns das Leben unnötig erschwert haben und dies auch bis heute tun. Es gibt so viele Barrieren und Vorurteile in den Köpfen und im Alltag, die einfach unnötig sind.

Um es auf den Punkt zu bringen: die Behinderung meiner Zwillingsschwester war nie ein Problem für mich. Aber die ganzen Kämpfe, die wir unser Leben lang ausfechten mussten, die waren sehr kräftezehrend und meist vollkommen überflüssig. Und die Aussicht, dass sich dies auch in Zukunft nicht ändern wird, erhellt mein Gemüt nicht gerade sonderlich. Als wir 18 wurden habe ich die gesetzliche Betreuung meiner Schwester mit übernommen und für 12 Jahre fortgeführt. In dieser Zeit bin ich so häufig vor Betonwände gerannt, wenn ich einfach nur das für meine Schwester wollte, das ihr auch zustand. Sei es eine adäquate Hilfsmittelversorgung (angefangen beim Talker (=Sprechcomputer) über den Rolli bis hin zum Duschlift und so weiter), eine Wohnsituation, wo sie sich wohlfühlt und die Hilfe bekommt, die sie braucht oder auch eine Arbeitsstelle und einen Alltag, wo sie ein selbstbestimmtes Leben nach ihren Wünschen, Wertvorstellungen und Plänen leben kann. Allein bei ihrem letzten Umzug vor 8 Jahren von einem Bundesland ins andere musste ich 3 (in Worten: DREI!) Gutachten anfertigen lassen, die bescheinigten, dass sie nicht auf dem 1. Arbeitsmarkt einsetzbar ist und deshalb nur in eine Werkstatt kann. Und das bei jemandem, der schon immer nur in einer Sonderschule war, die höchste Pflegestufe hat und direkt nach der Schule in einer Förderstätte gearbeitet hat. (Dass ich von dem System in Deutschland mit seinen Sonder- bzw. auf neudeutsch Förderschulen und dem anschließenden Werkstattbesuch nicht wirklich erbaut bin, wäre ein zu langer Text, der hier nicht zum Thema passt. Inklusion sieht in meinen Augen halt anders aus und würde so manche Ausgrenzung schon in den Köpfen bekämpfen, wenn wir im Alltag einfach mehr miteinander leben und arbeiten würden. Egal, ob behindert oder nichtbehindert. Lest euch aber z. B. einfach mal etwas zum Thema Mindestlohn in Werkstätten durch, z. B. hier.)

In all den Jahren gab es so viele unfassbare Vorfälle mit Außenstehenden, Pflegekräfte im damaligen Wohnheim und Assistenten in der ambulant betreuten WG, mit Fahrdiensten und "Unfälle" aller denkbaren und undenkbaren Art, dass ich irgendwann schon Panik bekam, wenn mein Handy nur klingelte. (Ich gehe hier auf keinen der Punkte näher ein. Vielleicht tue ich das in einem anderen Text noch. Vielleicht auch nicht. Lest euch sonst gerne mal diesen Text von Raul Krauthausen durch. Daran ist in meinen Augen nichts übertrieben, weil ich es so oder so ähnlich selbst miterleben musste. Zwar in einer anderen Einrichtung mit anderen Menschen, aber sehr sehr ähnlich.) Sollte meine Schwester nämlich z. B. in ein Krankenhaus müssen, muss die Familie einspringen. Wir teilen uns in solchen Fällen auf und jeder nimmt Urlaub, sobald er dies hinbekommt. Meine Schwester wäre im Krankenhaus nämlich auch nur eine Patientin wie jede andere auch. Dort hätte aber niemand Zeit, ihr z. B. das Essen zu geben oder sie auf Toilette zu setzen. Außerdem machen sich weder Ärzte noch Pflegepersonal dort die Mühe, mit ihr zu sprechen. Über kurz oder lang hätte sie dort eine Magensonde zur Ernährung (eine PEG durch die Bauchwand natürlich / wurde übrigens schon mehrmals auch im damaligen Pflegeheim gefordert), alle möglichen und überflüssigen Medikamente und wäre rundum mit einer Windel versorgt. Deshalb springen wir als Familie ein und schieben Tag- und Nachtschichten. Ein Hoch auf den Pflegenotstand in Deutschland. Wie ihr Leben ohne unseren Einsatz aussehen würde, mag ich mir gar nicht ausmalen. Dass sie überhaupt einen Talker hätte um sich zu verständigen, wage ich zu bezweifeln. Auch ein E-Rolli wäre wahrscheinlich nie in ihr Leben getreten und wer weiß, welche Medikamente man ihr verabreichen würde. Brauchen tut sie nämlich keine. Aber das sehen einige Menschen anders. Und so bekam sie z. B. nach einem der besagten "Unfälle" (die Anführungsstriche setze ich bewusst / zwei Assistentinnen haben ihr mit roher Gewalt eine Zahnbürste aus dem Mund gerissen, die aufgrund ihrer Spastik zwischen der unteren und oberen Zahnreihe verkeilt war, was sich aber sonst durch kurzes Abwarten von selbst auflöst) durch einen Notarzt ein Mittel gegen Epilepsie. Zweimal hintereinander. Meine Schwester hatte noch NIE einen epileptischen Anfall. Auch damals war sie kognitiv komplett anwesend und musste diese Prozedur über sich ergehen lassen, weil niemand mit ihr gesprochen hat. Schmerzmittel, die sie aufgrund der nun verschobenen Zähne dringend gebraucht hätte, bekam sie nicht.

Das alles macht mich so unglaublich wütend und zugleich so hilflos. Wir sind einfach nur eine Familie, die alles dafür tut, dass jedes einzelne Familienmitglied ein eigenes, selbstbestimmtes Leben nach den individuellen Vorstellungen führen kann. Doch im Laufe der Zeit haben wir so viele Kämpfe ausfechten müssen, dass es mich zermürbt hat. Bis heute kann ich mich z. B. nicht mehr mit der Wohnsituation meiner Schwester auseinander setzen, weil es mich so hilflos und fassungslos macht. Und das hat nichts mit der Behinderung meiner Schwester zu tun. Sondern mit den äußeren Umständen und den Machtverhältnissen zwischen Kostenträgern, Pflegediensten, den Assistenzkräften selbst und einigem unverständnismäßigem mehr. Wenn es einfach überall nach Recht und Ordnung zuginge, wenn man gemeinsam nach praktikablen Lösungen suchen würde, wenn man sich gegenseitig als Menschen akzeptiert, wenn man die Hilfe bekommt, die einem zusteht, wenn man aufhören würde, schwachsinnige Diskussionen zu führen oder Ablehnungen auf Kostenübernahmen zu schreiben, dann könnte es ein ganz normales Leben sein.

Mir sind drei Dinge wichtig:

1) Nicht die Behinderung meiner Zwillingsschwester ist ein Problem, sondern das ganze Drumherum. (Von positiven Ausnahmen natürlich abgesehen, die in diesem Text zu kurz kamen, sonst aber den Rahmen gesprengt hätte und nichts zur Sache beigetragen hätten!)

2) Alles, was ich hier geschildert habe, ist ein Teil meiner Vergangenheit. Meine Depression ist aus verschiedenen Gründen entstanden. Die kräftezehrenden Kämpfe haben ihre Teil dazu beigetragen. Genauso wie meine Persönlichkeitsmerkmale, die im Laufe meines Lebens entstanden sind. Aber nichts davon ist alleiniger Auslöser meiner Depression.

3) Das Annehmen von Situationen und dass dann neu ausrichten und nach Lösungen suchen, das ich durch meine Mutter seit frühester Kindheit gelernt habe, war sehr hilfreich, als ich mit meiner Depression im großen Tief feststeckte. Die Hoffnung nicht aufgeben. Einfach weitermachen.



[Ich schreibe hier aus meiner Sicht. Jedes Geschwister hat eine andere Kindheit erlebt. Deshalb kann ich nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass die Behinderung meiner Zwillingsschwester nicht ausschlaggebend für meine Depression war.]


Sonntag, 12. November 2017

Adventskranz ruckzuck und preiswert selbstgemacht

Advent, Advent, ein Lichtlein bald brennt!

Ich bin dank der diesjährig vorgezogenen familiären Weihnachtsfeier schon voll im Weihnachtsflow. Deshalb gibt es dieses Jahr den Adventskranz auch schon besonders früh. Dass die erste Kerze natürlich trotzdem erst am 1. Advent entzündet wird, ist ja aber wohl klar, oder?!

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Mein Adventskranz ist mal wieder kein Kranz, so wie es die letzten Jahre auch schon kein Kranz mehr war (die einzelnen Adventskränze der letzten Jahre verlinke ich euch ganz unten). Aber an Schönheit mangelt es diesem zauberhaften "Adventskranz" mal wieder nicht :-) Er ist ganz simpel gemacht und das für fast gar kein Geld!

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Ich habe mir eine alte Suppenschüssel mit Goldrand von meine Oma geschnappt, die schon länger in meinem Fundus auf ihren Einsatz gewartet hat. Diese habe ich mit Erde und Moos gefüllt. Beides gibt es kostenlos auf fast jeder Wiese zu finden. Außerdem kamen zwei Tannensetzlinge rein (ebenfalls umsonst auf der Wiese gefunden) und einige dieser kleinen bemalten Fliegenpilze aus dem Bastelbedarf. 

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Die Adventskerzen passten nicht mehr in die Schüssel. Deshalb habe ich sie in ebenfalls goldrand-geschmückte Tassen aus dem Oma-Geschirrfundus gestellt. 

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Ihr seht, ich habe lediglich für die Fliegenpilze und die Kerzen etwas Geld ausgegeben. Der Rest war umsonst und kostenlos! 

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Nun gieße ich die Suppenschüssel regelmäßig und vorsichtig, damit es zu keiner Staunässe kommt, während ich sehnsüchtig auf den 1. Advent warte!

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Meine Adventskränze der letzten Jahre findet ihr jeweils hier:
Habt ihr auch schon Ideen für einen Adventskranz? Und wenn ja, welche? Schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich bin neugierig :-)

Donnerstag, 9. November 2017

Heute bin ich bei LIVING.RUHR zur Ruhr-Blogger*innen-Parade!

Auf LIVING.RUHR berichtet Bettina ihren Lesern und Leserinnen von Ruhrgebiets-Homestories aus tollen Häusern, Wohnungen und Gärten, spricht mit Möbeldesignern und anderen kreativen Menschen und stellt euch coole Läden vor.

Außerdem hat Bettina ganz aktuell eine Ruhr-Bogger*innen-Parade laufen! Hier stellt sie in regelmäßigen Abständen Blogger und Bloggerinnen aus dem Ruhrgebiet vor. Die Themen sind dabei so variantenreich, wie die Menschen, die hinter den einzelnen Blogs stecken. Jeder Blogger bekommt hierfür 9 Fragen gestellt. Die sind jedes Mal gleich, aber die Antworten sind sehr unterschiedlich und echt richtig interessant! So war z. B. Franziska vom Laubenhausmädchen schon dort und erzählte von ihrem Schrebergarten, Eva von Waldfrieden State stellte bereits ihren Blog vor und meine absolute Neuentdeckung waren Road & Board, die immer mit ihrem Van unterwegs sind.

Und heute findet ihr mich dort :-) Wenn ihr nun neugierig auf die Fragen und meine Antworten geworden seid, schaut schnell mal hier vorbei!

Fräuleins wunderbare Welt Mina Herbstwald Blogvorstellung

Viel Spaß beim Lesen!

Dienstag, 24. Oktober 2017

Einige Gedanken zum Thema Stress und was meine Depression damit macht während ich euch zu einer Wanderung zur Heilenbecke Talsperre in Ennepetal mitnehme

Vor kurzem schien noch die herbstliche Sonne über NRW. Mina und ich haben diese Chance genutzt und uns zu einer netten, überschaubaren Wanderung nach Ennepetal aufgemacht. Die dortigen Wälder sind uns noch nicht so geläufig, doch als ich auf eine Talsperre (genauer gesagt: die Talsperre Heilenbecke) stieß, wollte ich gern eine waldige Runde mit etwas Wasser verknüpfen.

Heilenbecke Talsperre Ennepetal Wanderung Rundtour Wald Herbst Hund Depression Gedanken Stress

Leider waren die Wege sehr schotterig und wenig naturbelassen, auch wenn sie natürlich herrlich laubbedeckt waren. Auch wenn an barfußgehen nicht zu denken war (so schmerzresistent bin ich an den Füßen dann doch noch nicht), reichten die Temperaturen für Wandersandalen.

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Trotz des sonnigen Himmels trafen wir kaum Menschen, was ich bei solchen Waldrunden ja sehr bevorzuge um den Kopf schön frei zu laufen und zurück zu mir selbst zu finden.

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Wer mir auf Instagram folgt, hat bestimmt mitbekommen, dass die letzten drei Wochen sehr stressig waren. Da ich dies bereits vorher absehen konnte, habe ich immer wieder versucht genügend Auszeiten und Rückzugszeiten für mich einzuplanen. Doch viele Termine, Zeitdruck und Stress führten mich viel ins "Außen", sodass mein "Innen" viel zu kurz kam. Dabei finde ich genau dort meine Ruhe, meine Ausgeglichenheit und meinen Weg fort von der Depression.

(Raphael von "The Ocean in your mind" hat das hier auch sehr schön beschrieben.)

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Während ich mit Rückenschmerzen, zu flachem Atem aufgrund von Stress, aber auch aufgrund von verkrampften Muskeln, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlafproblemen und Gedankenkreisen kämpfte, war ich mir dennoch bewusst, dass die stressige Phase eine absehbare Zeitspanne umfasst. Irgendwann wird sie vorbei sein und ich erlange die vermeintlich verloren gegangene Kontrolle zurück. 

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Denn genau diese Gefühl des Kontrollverlustes, der Hilflosigkeit und der Aussichtslosigkeit überkamen mich immer wieder. Während ich früher in solchen Zeiten einfach funktionierte um hinterher mit einer Magen-Darm-Grippe o. ä. flachzuliegen, reagiert mein Körper nun konkreter und zeitnaher. Ich schaffe den Tag über, aber abends bricht das Kartenhaus zusammen. Es gab einige Tage an denen ich mich am liebsten wie ein Häufchen Elend unter der Bettdecke verkrümelt hätte, weil meine Depression bereits im Türrahmen stand und lächelte. Doch Mina war da. Sie hat mir geholfen auch an solchen Tagen vor die Tür zu gehen, sie hat mir Nähe und Wärme geschenkt.

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Auch wenn sich diese Einbrüche sehr drastisch anfühlten, so waren sie glücklicherweise nicht von Dauer. Hier merkte ich das erste Mal seit der Depressions-Diagnose vor 4 Jahren, dass ich tief drinnen stabiler und resistenter bin. Dass ich mich zwar immer noch manchmal überfordere, dass ich aber nicht mehr so weit gehe, wie es mal der Fall war. Dass ich schneller an meine Grenzen komme, dies viel schneller spüre und mein Körper mir sehr deutliche Warnsignale gibt. Dass ich andersrum aber auch schneller regeneriere und schneller zurück zu mir und meiner Mitte finde.

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Dennoch fiel es mir nicht immer leicht, diese körperliche und psychische Schwächen zu akzeptieren. Schließlich haben andere Menschen doch viel mehr Stress und die stecken das doch mal eben so weg und machen nach Feierabend trotzdem noch völlig entspannt einen auf Halligalli. Wenn diese negative Abwehrhaltung gegen mich selbst hochkam, habe ich versucht mir selbst Verständnis entgegen zu bringen. Ich habe eine chronische Krankheit namens Depression und ich bin einfach nicht so belastbar, wie Menschen ohne diese Krankheit. (Bin ich das wirklich nicht? Oder bin ich vielleicht mittlerweile wieder ein ganzes Stück belastbarer geworden und gehen einige andere Menschen einfach ständig über ihre Grenzen hinaus und zeigen das nur niemandem? Sind meine Stressreaktionen vielleicht völlig normal und ich schaue sie nur intensiver an und achte auf ein gesünderes Gleichgewicht?) Das ist ein Teil von mir und so beschützt mein Körper sich selbst vor einer solch gravierenden Überlastung, die ich ihm damals jahrelang zugemutet hatte und die dann letztendlich zum 9-monatigen Krankenschein führte.  

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Einen Tag gab es, da merkte ich bereits morgens, dass es heute schwierig werden würde. Nachts plagten mich schwere Albträume und so wachte ich ziemlich gerädert auf. Dann entdeckte ich im Meerschweinstall, dass eines meiner beiden Meerschweine nachts gestorben war und das andere neben ihm saß und ziemlich verstört wirkte. Ich versuchte es dennoch. Ich fuhr zur Arbeit, schließlich warteten mehrere Termine auf Erledigung. Doch an dem Tag war das Maß voll und ich gab nach einer Stunde auf. Ja, es fühlte sich an wie Aufgeben, auch wenn es bereits in der dritten der drei Wochen war. 

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Doch es war nur ein Tag. Und ich hatte es zumindest versucht. 

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Am nächsten Tag ging es wieder besser. 

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Solche Wanderungen und Zeiten in der Natur, wie bei dieser Runde zu Heilenbecke Talsperre, brauche ich um runter zu fahren. Ich habe Texte gelesen, wonach es mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass der messbare Stresspegel im Körper sinkt, wenn man Zeit im Wald verbringt. Ich kann das für mich nur unterschreiben. Kein Ort holt mich so schnell wieder runter und erdet mich, wie der Wald. Hierbei kommt es nicht unbedingt auf die zurückgelegte Strecke an. Sondern mir hilft ein möglichst naturbelassener Wald, wenig bis keine Menschen und Mina. Dazu kein Zeitdruck oder Anschlusstermin. Einfach gehen und atmen.

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Auch wenn die drei Wochen sehr an mir und meinen Nerven, meinen Kräften und meiner Stabilität zerrten, führten sie mir trotzdem vor Augen, dass ich in den letzten vier Jahren große Fortschritte gemacht habe. Ich bin auf einem sehr guten Weg zu mir selbst. Nach und nach lerne ich wie ein gesunder Lebensweg für mich aussieht und wie ich es schaffe, meine Ressourcen  nicht komplett leer zu schöpfen, sondern sie regelmäßig aufzufüllen. Auch wenn schon ein ganz schönes Stück hinter mir liegt, so liegt vor mir auch noch ein mindestens genauso langes Stück Weg.

Heilenbecke Talsperre Ennepetal Wanderung Rundtour Wald Herbst Hund Depression Gedanken Stress


Falls ihr nun neugierig geworden seid, wo genau ich da lang gewandert bin: ich habe euch die Route hier eingebunden:




Auf dem Weg zur Heilenbecke Talsperre fuhr ich an einem Hinweisschild für einen Wanderparkplatz entlang, bog dort ab, parkte das Auto und ging einfach drauf los. Ich habe bei so etwas immer Komoot an, damit die App meinen Weg aufzeichnet. So weiß ich, dass ich auf jeden Fall den Rückweg finde ;-) Mein eigentlicher Plan sah vor, die Talsperre einmal zu umwandern. Doch genau an dem einen Ende befindet sich ein Parkplatz, sodass dort einige Menschen unterwegs waren. Deshalb entschied ich mich dazu, einfach auf der Bank mit Blick auf die Talsperre eine längere Pause einzulegen und danach den Rückweg durch den menschenleeren Wald anzutreten.


Die superstressige Zeitspanne ist nun vorbei. Doch mein Körper braucht noch etwas um den Stresspegel im Körper zu senken. Der Schwindel lässt allmählich nach, der Bauch rumort noch etwas und meine Zähne sind noch etwas verbissen. Aber es wird.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Minas Sommerurlaubsrückblick oder auch: was tut Hundi wenn Frau(k)chen in Kroatien ist

Während mein Freund und ich unseren Sommerurlaub im heißen Kroatien verbrachten, hat Mina diesmal allein Ferien gemacht. Seit ihrer Leishmaniose-Erkrankung verträgt sie wärmere Temperaturen nicht mehr so gut. Deshalb musste diesmal ein anderer Plan her.

Meine Mutter war so lieb anzubieten, Mina als Feriengast bei sich aufzunehmen. Nun wohnt sie selbst ja im Bayerischen Wald und das liegt quasi fast ziemlich genau auf dem Weg nach Kroatien.

Also packten wir für Mina eine eigene Reisetasche mit ihrer Lieblingsdecke und allem, was sie so braucht. Glaubt mir, die Wochen vor der Abreise wurde mir mein Herz schon schwer, als ich daran dachte, wie ich Mina abgebe und ohne sie weiterfahre... Auch wenn ich natürlich wusste, dass sie im Bayerischen Wald ein Urlaubsparadies vorfinden wird...

Genug der einleitenden Worte, ich übergebe an Mina. Eine Übersetzung der Hundesprache schreibe ich in Klammern direkt dahinter ;-) 

Wuff, wuff, wuff, wuff! (Ich war fast drei Wochen bei meiner Oma. Wir haben unsere Hunderunden immer im Bayerischen Wald gemacht, der ja direkt dort ist. Das hier war unsere Lieblingspausenbank.) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Wuff, wuffwuffwuff! (Das hier war der Ausblick von der Bank!) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Wuff, wuff, wuffwuff, wuff! (Hier wohnt meine Oma!) 


Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

WUFF! (SEHR FRECHE Ziegen!)  

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Wuffwuff, wuff, wuff, wuff, wuff, wuff, wuffwuff. (Ich habe ganz schön viel zu sehen und zu riechen bekommen.) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

WUUUUUUUFFFFFF! (Die Horrorsnachbarskatze, vor der ich so viel schiss hatte, dass ich weder bellen, noch an ihr vorbeigehen konnte!) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Wuff. (Schöne Sonnenuntergänge gabs.) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Wuff, wuff, wuff. (Der Balkon hatte so praktische Gucklöcher.) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

WUFF! (Meine Oma hat mir ein neues Spielzeug mit für Menschenohren nicht hörbaren Quietschgeräuschen geschenkt!) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Wuffwuff. (Toll bequemes Sofa.) 

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer

Wuff, wuff, wuuuufffffff, wuff, wuff, wuuuuuuuuuuufffffffff!!!! (Die drei Wochen bei Oma waren sehr schön. Aber meine Mutti war nicht da und deswegen musste ich sehr viel bellen. Der schönste Moment war, wo das Auto endlich wieder da stand und meine Mama zurück kam!)

Mina Urlaub Hund Bayerischer Wald Sommer


Vielen Dank für deinen Urlaubsrückblick, liebe Mina!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Kroatiensommerurlaubsrückblick Teil 3 - Dalmatien bis Omis und dann durchs Hinterland zurück

Vor 4 Monaten waren wir in Kroatien. Die Zeit verfliegt mal wieder... Heute nehme ich euch mit auf den letzten Teil unserer dreiwöchigen Reise! Nach der Kvarner Bucht in Teil 1 ging es in Teil 2 des Rückblicks nach Zadar und zu den Krka-Wasserfällen.

Von Skradin, das ja ein Stück von der Küste entfernt liegt, fuhren wir zurück zum Meer. In Sibenik hielten wir und schlenderten entspannt über den regen Markt. Einen erfrischenden Kaffee Americano später deckten wir uns mit leckerem frischen Gemüse und Obst ein. Ein paar Würstchen, Wein und leckeres Olivenöl in einer 1L-PET-Flasche direkt vom Bauern durften natürlich auch nicht fehlen :-) Wir waren schon von verschiedenen Menschen gewarnt worden, dass dieses so abgefüllte Olivenöl häufig gepanscht wäre. Doch davon merkten wir nichts. Unseres war herrlich lecker olivig!

In Kroatien gibt es bei diesen festen Märkten vormontierte Stände bzw. Tische, wo die Bauern aus dem Hinterland kommen und ihre Waren anpreisen. Häufig sitzen dort dann Oma und/oder Opa und versuchen ihre selbstangebauten Waren an den Mann und die Frau zu bringen. Während mein Freund objektiv nach der Qualität des Gemüses schaute, entschied ich mich meist danach, wo die Oma am liebsten aussah :-) (Eine Oma hatte 3 verschiedene Kirschsorten, von denen ich direkt ein paar kaufte. Später beim Essen auf dem Campingplatz entdeckte ich dann, dass sie voller Maden waren... Man muss auch mal Pech haben.) Die Verständigung erfolgte natürlich per Hand und Fuß und zeigen. Englisch, was neben deutsch von den meisten Menschen im Tourismus an der Küste gesprochen wird, ist bei den Bauern nicht sehr verbreitet und auf genau diesem Markt waren auch vorwiegend Einheimische und so gut wie keine Touristen. Was ich übrigens durchaus richtig schön finde: endlich kam mal ein wenig Urlaubsfeeling auf, ohne dass jemand in deutscher Sprache sprach. Dieses Zeigen und Raten hat für mich einen großen Charme!

Da meine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 langsam dem Ende zuging, kaufte ich mir im allgegenwärtigen DM eine neue Flasche. Die großen Ketten sehen in Kroatien halt nun mal wirklich so aus, wie zuhause gewohnt...

Die Suche nach einem passenden Autokamp für die kommende Nacht wurde dann etwas länger als gedacht. Morgens beim Frühstück in Skradin hatte uns ein anderer Camper einen bestimmten Platz wärmstens ans Herz gelegt und in höchsten Tönen von ihm geschwärmt. Als wir dann dort ankamen, waren unsere Erwartungen vielleicht etwas hoch. Jedenfalls war es für ein Zelt zu steinig und zu abschüssig und viel wenig klein angelegt. So fuhren wir weiter und sahen uns andere Plätze an, die entlang der Küstenstraße kamen.

In Grebastica wiesen mal wieder mehrere "Autokamp"-Schilder auf mögliche Traumplätze hin und so war es dann auch! Wir landeten auf einem kleinen, sehr familiären Platz. Es waren 8 oder 9 Standplätze mit direktem Zugang zum Meer, nur getrennt durch eine kleine, kaum befahrene Straße. Die Besitzer waren gerade unterwegs und so kam direkt eine Camperin auf uns zu, begrüßte uns und führte uns herum. Als ein Hund eines anderen Campers empört bellte, sagte sie zu ihm: "Sei still, die gehören jetzt zur Familie!". Und so war es dann auch. Die anderen kannten sich zum Teil schon seit Jahren und trafen sich jedes Jahr zur ungefähr selben Zeit im Frühling oder Herbst hier. Nachdem wir erst die Befürchtung hatten, dass uns das dann doch zuuuu nah sein könnte, beschlossen wir am 2. Tag einfach noch einen Tag dran zu hängen, weil es so schön war! Jeder hatte seinen privaten Bereich und trotzdem war jeder für jeden da. Einen Tag vor unserer Ankunft hatte der Mann einer Camperin einen Herzinfarkt gehabt und lag nun in Sibenik in der Klinik. Sie selbst hatte kein Auto und so wechselten die anderen sich immer ab, um sie hin zu fahren und auch wieder abzuholen. Die Besitzerin des Autokamps war zwischendurch als Dolmetscherin mit und so war der ganze Platz bemüht, die Frau aufzufangen und für sie da zu sein.

Grebastica Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Strand Meer Dalmatien

Ich hatte euch doch schon von meiner Wasserpanik erzählt. Ja, richtig, wir waren mittlerweile 1 Woche in Kroatien und ich hatte mich nicht einmal ins Wasser getraut, so groß war meine Angst. Doch hier sollte es sich ändern. Der Einstieg war sehr flach und mithilfe der geliehenen Schwimmschuhe von Gesa überwand ich den steinigen Strandabschnitt problemlos. Dass das hier eine Bucht war, kam mir auch noch mal zugute, weil ich ein Ende vom Wasser sah. Es gab auch keine Seeigel, die ja sonst an fast der ganzen kroatischen Küste anzutreffen sind. Gerüchteweise hörten wir, dass hier irgendwelche Kristalle ins Wasser gegeben worden wären, die unschädlich für die Umwelt seien, aber die Seeigel vertrieben. Ob das stimmt?!

Auf jeden Fall brauchte ich ungefähr 1 Stunde bis ich im Wasser war. Das Schnorcheln dauerte dann nochmal so lang, weil ich immer keine Luft mehr bekam, sobald mein Kopf unter Wasser ging. Doch ganz langsam kam die Neugierde nach dieser anderen Welt. Und so tastete ich mich nach und nach vor bis ich dann schließlich wie ein quietschendes Kind herumschwam und nur schwer aus dem Wasser zu bekommen war. Ich weiß nicht warum bzw. wann dieser Wechsel früher mal stattgefunden hat. Aber als ich klein war, war ich eine Wasserratte. Und auch wenn ich keinen sonderlich guten Schwimmstil habe, so schwimme ich doch schon sehr sehr sicher. Auf jeden Fall genoß ich die Kühle des Meeres, das Salzwasser im Haar, die verschiedenen Fische und die Strömung, die meinen Körper so mühelos trug und schaukelte.

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Und so kam ich langsam im Urlaubsfeeling an. Dank des kühlen Wassers verschwanden meine sonst permanent anwesenden Kreislaufprobleme wegen der heißen Temperaturen (ja, es war Frühling in Kroatien und gar nicht "richtig" heiß, aber für mich schon zu heiß). Außerdem genoß ich das herrliche Gefühl beim Schwimmen und Schnorcheln.

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Als wir weiterfuhren, kamen wir an Primosten vorbei. Die dortigen engen Gassen luden herrlich zum Bummeln ein!

Primosten Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Dalmatien

Hier entdeckten wir auch noch einige alte Steinhäuser, die wirklich auch mit Stein gedeckt waren.

Primosten Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Dalmatien

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Dieser Friedhof war an der höchsten Stelle der Stadt: 

Primosten Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Friedhof Dalmatien

Nachdem wir auf dem Markt von Trogir wieder sehr lecker eingekauft hatten, fuhren wir suchend weiter. Kurz hinter Omis wurden wir fündig. Bevor die Straße durch einen Tunnel weiterführt, biegt rechts das Autocamp Sirena ab. Direkt an der Küstenstraße gelegen und dank des Tunnels komplett frei vom sonst üblichen Straßenlärm. Der Platz ist terrassenartig zum Meer hin angelegt. Dadurch hat man nur wenige direkte Nachbarn und jeder hat direkten Blick aufs Meer. Wir standen noch relativ weit oben mit unserem Zelt und konnten so sogar hinter uns die Berge bewundern.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Autokamp Sirena

Unser Stellplatz war herrlich schattig und nur einige Höhenmeter vom Meer entfernt. Beim Schnorcheln entdeckte ich noch mal ganz andere Fische und war schwer begeistert!

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Die Stellplätze hatten verschiedene Namen und so hieß der direkt neben unserem "Balkon". Ein durchaus treffender Name bei der gemauerten, niedrigen Wand :-)

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Der Platz war richtig schön und das eigene Restaurant hat eine leckere Karte. Jeden Tag wurde ein Zettel mit dem Tagesgericht aufgehängt. Und jeden Abend kamen zwei Herren dorthin, die nett sangen und musizierten. Der Besitzer schenkte selbstgemachten Likör oder Schnaps als Begrüßungsgetränk aus, sobald wir uns hinsetzten und neugierig die Karte studierten. Einen Abend unterhielten wir uns sehr herzlich mit einem schweizerischen Rentnerehepaar, das hier schon mal war und auch bereits einige Geschichten über die Bura gehört hatte. Das ist ja dieser krasse Wind, der immer wieder zu schweren Verwüstungen führt. Sie erzählten uns von umgestürzten Reisebussen, die die Küstenstraße runterfielen bevor die Leitplanken gebaut worden waren, und von Wohnmobilen, die auf dem Platz mit Seilen an Bäumen befestigt werden mussten, damit sie nicht ins Meer fielen.

Passenderweise fing es am 2. Tag an zu regnen. Mein Kreislauf hatte sich mal wieder verabschiedet und selbst ein kleiner Spaziergang im Nieselregen lockte ihn nicht wieder hervor. Deshalb beschlossen wir uns eine nette Konoba zum Essen zu suchen, statt uns im regengeschützten Zelt zu verkrümeln. In Omis fanden wir zum Glück keinen freien Parkplatz und so bogen wir einfach mal in Richtung eines Parkplatzschildes rechts ab. Doch nach einem Tunnel eröffnete sich eine neue Welt: der Canyon Cetina! Nach nur wenigen Metern lag die touristische Küstenstraße vergessen hinter uns und wir folgten fasziniert der schmalen Straße durch den Canyon. Die Straße war teilweise so schmal und zu den Seiten entweder richtig abschüssig oder durch Häuserfronten so eng bebaut, dass es wirklich echt abenteuerlich wurde.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina

Die erste ausgeschilderte Konoba hatte zu, doch die zweite (Konoba Kunjak) war offen! 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina Konoba Kunjak

Hier gab es megaleckeres Essen! Alle Zutaten selbst angebaut und dann zu richtig gutem Essen gekocht. Besonders der Nachtisch hatte es mir angetan: dalmatische Teigklöße! Und als Getränke gab es natürlich wieder meine geliebte, hausgemachte Limo, die ja wirklich nur aus Zitronen und Wasser besteht und fast überall in Kroatien zu bekommen ist.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina Konoba Kunjak
Seht ihr das Beil? Hier wurde das Fleisch zerteilt.

Der Rückweg war, wie der Hinweg auch schon, sehr kurvig und urwaldig.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina Omis

Auch wenn es hier auf dem Bild sehr friedlich aussieht, zog nachts ein stürmisches Gewitter auf, das mich sehr panisch im Zelt liegen ließ... Zum einen hatte ich ein viel zu gruseliges Buch zu lesen und zum anderen hatte ich die Bura-Geschichten im Kopf und sah uns samt Zelt schon elendig im Meer ertrinken...

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Autokamp Sirena


Nach einigen Tagen fuhren wir von diesem schönsten Campingplatz des ganzen Urlaubs weiter. Diesmal ging es durch das Hinterland Richtung Nordwesten, also allmählich Richtung Heimat. 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Durch Zufall kamen wir an den Wasserfall Gubavica, der auch von dem Fluß Cetina gespeist wird und wo wir einige Tage vorher durch den Canyon gefahren waren. Der Anblick war toll und sehr erhaben. Nichts im Vergleich zu den Krka-Wasserfällen, wo wir ja schon gewesen waren und wo es so voller Menschen gewesen war... Hier war niemand und der Wasserfall sah richtig toll fallend aus! 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Generell hat uns das Hinterland sehr zugesagt. Landschaftlich so völlig anders, als die touristisch genutzte Küstenstraße. Hier wird soweit es die Trockenheit zulässt Landwirtschaft betrieben, die Preise sind wesentlich niedriger als am Meer und es gibt kaum Touristen. (Klar, die Küste muss touristisch genutzt werden, von irgendwas müssen die Einheimischen ja leben. Doch ich bin kein Mensch, der das Touristische so toll findet, auch wenn ich mir über die Geldknappheit des ressourcenarmen Kroatiens bzw. die wenigen Einnahmemöglichkeiten für Einheimische natürlich bewusst bin.)

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Wenn ich noch mal nach Kroatien komme, dann möchte ich das Hinterland auf jeden Fall weiter entdecken. Und möglichst zu einer kühleren Jahreszeit, wo ich auch wandern kann. Diese Einschränkungen wegen meines schwachen Kreislaufs haben mich schon sehr gestört und an wandern war gar nicht zu denken... Doch gerade zu Fuß wären wir wahrscheinlich an noch richtig schöne Orte gelangt... So mussten wir uns damit begnügen, wo wir mit dem Auto hinkamen (Dass ich so etwas mal schreibe.... Aber ich versuche meine (Kreislauf-)Schwäche zu akzeptieren und mich nicht weiter dafür zu verachten. Das hat mir im Urlaub wirklich einige Stunden gehörig verdorben.) 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Das hier ist ein richtig großer Stausee namens "Perucko jezero", der auch von dem Fluß Cetina gespeist wird: 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland Stausee Perucko Jezero

In der Nähe der Plitvicer Seen hielten wir an einem der großen Campingplätze. (Am übernächsten Tag bei der Abfahrt entdeckten wir auch noch einen kleinere Platz einige Kilometer weiter, der auf keiner unserer Karten verzeichnet war.) Zum Glück war nicht viel los und so war die Platzgröße nicht weiter schlimm. Doch das Wetter schlug hier richtig um. Es war kalt und nass. Zum ersten Mal seit langer Zeit holten wir unsere geschlossenen Schuhe und langen Hosen raus...

Am nächsten Tag fuhren wir zum Nationalpark Plitvicer Seen. Es war ähnlich voll wie bei den Krka-Wasserfällen. Doch das Wasser war viel türkisfarbener und es gab auch gefühlt viel mehr Wasser.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Auch wenn die Fotos menschenleer wirken, so war es schon sehr voll. Manche bleiben hier mehrere Tage, um sich das Gelände anzusehen. Uns hat ein Tag gereicht. 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Als wir abends auf den Platz fuhren, sah ich einen Wohnwagen neben unserem Zelt. Mutter, Vater, Baby und HUND!!!! Ja: HUND!!!! Und genauso quietschte ich auch, als ich ihn erblickte! Meine Mina-Sehnsucht war mittlerweile megagroß geworden und so fragte ich kurz den etwas erstaunten Besitzer, ob ich seinen mittlerweile auch ziemlich aufgedrehten Hundi wohl streicheln dürfe. Der Hund hat meine tiefe Freude so sehr gespürt, endlich mal wieder Fell zwischen den Fingern haben zu dürfen...

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Unsere Reise ging dann weiter durchs Hinterland Richtung Karlovac. 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Dort entdeckten wir ziemlich außerhalb der Stadt einen richtig tollen Campingplatz ("Camp Slapic") direkt an einem Fluß. Der war von unserem Zelt ungefähr einen Katzensprung entfernt und richtig klar. Ein kurzes Stück Fußmarsch den Fluß hoch gab es auch einen kleinen Wasserfall. Wenn man dort am Strand ins Wasser ging, konnte man sich gemütlich vom Wasser treiben lassen, an kleineren und größeren Felsen vorbei, bis man am Zelt wieder ankam. Wie gut, dass ich in diesem Urlaub meine Wasserangst verlor und auch diesen Campingplatz deshalb mit allen Wasseraspekten nutzen konnte :-)

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Wir waren unter der Woche dort und es war schön leer. Wir hörten aber auch, dass es am Wochenende durch die Stadtnähe zu Karlovac sehr überlaufen sein soll. 

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Abends gab es Glühwürmchen, Mücken und sogar einen Biber, der aber so fotoscheu war, das ihr ihn euch einfach vorstellen müsst. 

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Nach zwei Tagen mussten wir weiter. In Zagreb gaben wir unsere letzten Bargeldbestände auf dem Markt aus und fuhren dann weiter. Eigentlich hatten wir vorgehabt in den Alpen in Österreich zu zelten, doch dort herrschte ganz aktuell eine richtig starke Unwetterwarnung. Deshalb fuhren wir weiter bis wir auf dem Campingplatz Schatzlmühle ankamen. Die Katze hier gehörte übrigens zum Haus :-) Der Platz war richtig schön, nette Betreiber, leckeres Essen im eigenen Restaurant und drumherum scheinbar viele Wandermöglichkeiten. Wären wir nicht auf dem Weg zu Mina gewesen, wäre hier eine Verlängerung auf jeden Fall drin gewesen...

Österreich Urlaub Roadtrip Zelten Camping Schatzlmühle Katze

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich richtig aufgedreht. Schließlich würde ich in einigen Stunden Mina wiedersehen!!!! Und so fuhren wir Richtung Bayerischer Wald zu meiner Mutter, die ja auf Mina aufgepasst hatte.



Das ist schon ein doofes, zwiespältiges Gefühl: ich freute mich über das Urlaubsende, weil ich endlich Mina kuscheln konnte. Sie konnte wegen der warmen Temperaturen, die sie seit ihrer Leishmaniose-Erkrankung gar nicht mehr verträgt, nicht mit. Über unser Wiedersehen hat sie sich mindestens genauso doll gefreut! Was sie in den Urlaubswochen getrieben hat, das zeige ich euch bald ;-)

Am nächsten Tag ging es dann nach Hause...


Hier seht ihr noch einmal die einzelnen Reisepunkte auf der Karte:



Interessiert ihr euch auch für die anderen Teile der Reise? Dann schaut mal hier: